Pausenhofumgestaltung

Vor der Umgestaltung sprachen wir von einer Teerwüste. Dank der Unterstützung von vielen Familien und Firmen aus der Umgebung und Deutschlands größtem Optiker Fielmann ist der Pausenhof unserer Grundschule in Bach an der Donau nun ein grüner, lebendiger Ort. Viele Unternehmen stifteten Material für den Umbau. Unter anderem stiftete Fielmann  für Schulhof und –garten Obstbäume, Sträucher und Stauden sowie die Kräuter für eine Kräuterschnecke, insgesamt 380 Pflanzen, die bereits vor einigen Tagen gepflanzt wurden. Am Dienstag, 5. Juli, übergab Andreas Bogner, Fielmann-Niederlassungsleiter in Regensburg symbolisch das neue Grün an Schulleiterin Susanne Schicho und den Elternbeirat, bestehend aus Michaela Zeitler und Karsten Heßing. Bis auf kleine Maßnahmen ist der Umbau des Schulhofes nun abgeschlossen. Am 15.07.2011 feiern wir mit allen Helfern, Freunden und Sponsoren ein großes Einweihungsfest.

Kleine Chronik der Ereignisse

Schulhof, ein Spielhof. 

Vor allem ist der Schulhof zuerst einmal der Ort, wo Pause stattfindet. Die Pause hat für alle Beteiligten, Lehrer und Schüler, eine große Bedeutung im Schulgeschehen. Sie soll und muss einen Ausgleich zu Anspannung und Konzentration schaffen, sie macht freie Kommunikation möglich und trägt zum Aggressionsabbau bei.

Kinder und Jugendliche reagieren unterschiedlich auf die Phasen auftretender Freiheit. Die einen müssen wild rennen, schreien, toben, andere suchen sich ein stilles Eckchen. Die Nächsten freuen sich auf Regelspiele in der Gruppe, viele mögen Spielangebote, um ein paar Minuten etwas ganz anderes als „lernen“ zu tun.

Egal was die Kinder tun, bedeutsam ist der atmosphärische Rahmen dafür. Schulhöfe, die lediglich aus eingezäunten Asphaltflächen und bestenfalls ein paar Bänken und einer Betontischtennisplatte bestehen, fördern eher Stress und Aggression, als das sie zu deren Linderung beitragen. Solche Plätze gehören zum Glück immer mehr der Vergangenheit an.

 

Hoffentlich auch bald bei uns.

Der Elternbeirat der Grundschule Bach hatte schon im letzten Schuljahr Überlegungen angestellt das Spielangebot und die Atmosphäre auf dem Pausenhof an der Grundschule wesentlich zu verbessern. Dieses ist aus verschiedenen Gründen nichts geworden. Anlass genug diese Umgestaltung in diesem Jahr mit wesentlich mehr Nachdruck und Engagement zu verfolgen.

Die Einrichtung der Nachmittagsbetreuung seit Februar 2010 an unserer Schule war ein erster Schritt, die Grundschule zukunftsfähig zu machen. Dies hat unsere Bemühungen endlich einen Pausenhof zu schaffen, der den Anforderungen an einen modernen Pausenhof zumindest annähernd gerecht werden kann, weiter bestärkt.

Nachdem am 20. Mai 2010 dem Gemeinderat das Konzept vorgestellt wurde, möchten wir auch Ihnen unsere Planungen vorstellen. Eltern und Großeltern unserer Kinder sollen dabei eine große Rolle spielen, weil uns die Gemeinde zu verstehen gab, dass für so ein Projekt auf kurze Sicht wenig bzw. kein Geld im Haushalt der Gemeinde zur Verfügung stehen würde.

Um bei der Umgestaltung des Schulhofes auch den Wünschen der Kinder gerecht werden zu können, hatten die Kinder im Unterricht die Möglichkeit Wünsche zu äußern, wie ihr Pausenhof aussehen könnte. Diese Wünsche, Vorgaben der Schulleitung und der Gemeinde bildeten die Grundlage für unsere Planungen. Nachdem in einer ersten Sitzung des Elternbeirates ein Konzept entstanden war, wie man das Projekt angehen könnte und welche Schritte notwendig sind, sind wir inzwischen nur noch ein Schritt vom Ziel entfernt: Nämlich genügend Gelder zu bekommen um endlich loslegen zu können.

 

Hierzu noch ein paar Informationen im Einzelnen.

Zunächst wurde ein Modell im Maßstab 1:300 erstellt. Es zeigt, wie der Zuschnitt der Flächen auf dem neuen Pausenhof aussehen könnte. Später haben wir Kataloge verschiedenster Hersteller von Klettergerüsten, Rutschen und anderem Spielgeräten gewälzt und eine Auswahl getroffen, die wir gerne beschaffen würden. Dabei wurde auch kontrovers diskutiert, warum das ein oder andere Spielgerät auf einem Pausenhof eher ausscheidet. Die positive Aufwertung des Pausenhofes für die Nachmittagsbetreuung, die Geländemodellierung zur Gestaltung von kindgemäßen Räumen, Blickachsenunterbrechungen und die vorhanden Höhenunterschiede wurden genauso berücksichtigt, wie die differenzierte Gestaltung der Bodenbeläge als Spielangebot und die unterschiedliche Frequentierung der Spielgeräte in einer Fünfzehn-Minutenpause.

In verschiedenen Aktionen konnte der Elternbeirat bereits Gelder in Höhe von ca. 1.000 € für die Umgestaltung sammeln, die natürlich bei weitem nicht ausreichen. Hier sei besonders hervorzuheben, das die Kinderabteilung des Obst- und Gartenbauvereins, die „Weinbergschnecken“, eine Spende von 180 € tätigten.

Die voraussichtlichen Kosten für die Spielgeräte belaufen sich auf ca. 13.200 €. Dazu kommt ein Betrag von ca. 12.800 € für die Flächenumgestaltung, der ca. 6.700 € Materialkosten enthält. Die verbleibenden 6.100 sind Arbeitskosten, die wir durch Eigenarbeit der Eltern und Großeltern, Mithilfe der Gemeindearbeiter und der Bacher Unternehmer schultern wollen.

Bei den Kosten für die Spielgeräte sind wir auf Spenden privater Gönner, Unternehmer aus Bach und Umgebung angewiesen. Die Grünanlagen, die einen kleinen Obstgarten, eine Kräuterschnecke, 2 Blumenbeete, ein Weidenhäuschen, einen Kriechtunnel und einen Spielrasen beinhalten, werden eventuell durch die Fielmannstiftung übernommen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bei der Begrünung von Schulhöfen finanziell zu unterstützen. Der Stiftung wurde ein Konzept zur Entscheidung vorgelegt.

 

Dem neuen Pausenhof einen Schritt näher

Mit dem Fällen der beiden Fichten am Gelände der Grundschule Bach ist der erste Schritt zur Umgestaltung des Pausenhofs getan.

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